Loading
Agrarpolitik
Apartheid
Armenien
Ausschaffungsinitiative
Bekenntnisse
Bildung
bulletin
Bullinger
Calvin
Charta Oecumenica
China-Reise
Dekade zur Überwindung von Gewalt
Diakonie
Energieethik
Evangelisch-Jüdischer Dialog
Finanzanalyse Kirchen (FAKIR)
Finanzkrise: Faires Haushalten
Forschung am Menschen
Frauen
Freiwilligenjahr
Gender
Gleichgeschlechtliche Paare
Globalance
Grundwerte
Islam
Israel – Palästina
Japan
Kirche und Tourismus
Kirchentag
Kirchenumnutzung
Kriegsmaterialexporte
Liturgie
Menschenrechte
Migration
Minarettinitiative
Mittlerer Osten
Offene Kirchen
Open Forum Davos
Ordination
Personenfreizügigkeit
Rat der Religionen
Rechtliches und Reglemente
Reformationssonntag
Rückführungsmonitoring
SchöpfungsZeit
Sonntag schützen
Sozialzeitausweis
Spitzenlöhne
Stammzellenforschung
Sterbehilfe
Steuergerechtigkeit
Taufe
Verfassungsrevision
Verlässlich geöffnet
Waffengewalt
Wasser
Wiedertaufe
Zivildienst
Übersicht
Gesamte Themenliste
Für den Schutz vor Waffengewalt
Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund (SEK) unterstützt die Volksinitiative ‹Für den Schutz vor Waffengewalt›. Sie bietet wirkungsvolle Massnahmen gegen den Waffenmissbrauch.
©iStockphoto/Michael Phillips«suche Frieden und jage ihm nach.» Ps 34,15
«Wir bekräftigen Gottes Frieden in seiner ganzen Bedeutung. Wir werden alle Möglichkeiten ausschöpfen, um Gerechtigkeit und Frieden zu schaffen und Konflikte durch aktive Gewaltfreiheit zu lösen. […] Wir verpflichten uns, unsere persönlichen Beziehungen gewaltfrei zu gestalten.»
«Wir bekräftigen Gottes Frieden in seiner ganzen Bedeutung. Wir werden alle Möglichkeiten ausschöpfen, um Gerechtigkeit und Frieden zu schaffen und Konflikte durch aktive Gewaltfreiheit zu lösen. […] Wir verpflichten uns, unsere persönlichen Beziehungen gewaltfrei zu gestalten.»
Weltkonvokation des ÖRK in Seoul 1990
Zur Volksinitiative ‹Für den Schutz vor Waffengewalt› stellt der Rat des Schweizerischen Kirchenbundes SEK fest:
- Im Zentrum der Waffen-Initiative stehen die wirkungsvolle Verhinderung von Waffenmissbrauch und der verlässliche Schutz für (mögliche) Opfer von Waffengewalt. Es geht um eine bessere Kontrolle der im Umlauf befindlichen Waffen und nicht um deren Verbot.
- Die Volksinitiative stimmt in ihrem Anliegen einer Reduzierung der im Umlauf befindlichen Kleinwaffen mit einer zentralen Forderung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) im Rahmen seiner ‹Dekade zur Überwindung von Gewalt› überein.
- Die Gesellschaft muss für (neue) Formen direkter und struktureller Gewalt sensibilisiert werden, damit vorhandene Gewaltpotentiale wahrgenommen und abgebaut werden können.
- Der Rat SEK setzt sich für eine Politik nachhaltiger Gewaltprävention ein. Die Bedrohungspotentiale, die von Waffen ausgehen, dürfen nicht ausgeblendet werden.
- Friedenspolitische Massnahmen, die mit dem geltenden Recht übereinstimmen und in demokratischen Entscheidungsverfahren beschlossen wurden, werden vom Rat SEK nachhaltig unterstützt.
- Das Gewaltmonopol des Staates steht für den Rat SEK nicht zur Disposition.
- Der Rat SEK geht aus von der biblisch-theologischen Einsicht, dass staatliche Politik Schutz- und Sicherheitsaufgaben wahrnehmen kann und muss, dass aber Frieden nur auf der Grundlage des gemeinsamen Willens aller Menschen gestiftet werden kann.
- Deshalb erinnert der Rat SEK an die biblische Friedensbotschaft mit dem Aufruf zur Gewaltüberwindung und zum Gewaltverzicht, als Grundlage für ein «lebensfreundliches», gelingendes Leben in Gemeinschaft.
Druckversion



