Loading
Agrarpolitik
Apartheid
Armenien
Ausschaffungsinitiative
Bekenntnisse
Bildung
bulletin
Bullinger
Calvin
Charta Oecumenica
China-Reise
Dekade zur Überwindung von Gewalt
Diakonie
Energieethik
Evangelisch-Jüdischer Dialog
Finanzanalyse Kirchen (FAKIR)
Finanzkrise: Faires Haushalten
Forschung am Menschen
Frauen
Freiwilligenjahr
Gender
Gleichgeschlechtliche Paare
Globalance
Grundwerte
Islam
Israel – Palästina
Japan
Kirche und Tourismus
Kirchentag
Kirchenumnutzung
Kriegsmaterialexporte
Liturgie
Menschenrechte
Migration
Minarettinitiative
Mittlerer Osten
Offene Kirchen
Open Forum Davos
Ordination
Personenfreizügigkeit
Rat der Religionen
Rechtliches und Reglemente
Reformationssonntag
Rückführungsmonitoring
SchöpfungsZeit
Sonntag schützen
Sozialzeitausweis
Spitzenlöhne
Stammzellenforschung
Sterbehilfe
Steuergerechtigkeit
Taufe
Verfassungsrevision
Verlässlich geöffnet
Waffengewalt
Wasser
Wiedertaufe
Zivildienst
Übersicht
Gesamte Themenliste
Waffengewalt: 10 Fragen - 10 Antworten
Gefährdet eine strengere Gesetzgebung die Sicherheit in der Schweiz?

Nein! Das Ziel des möglichst schnellen Zugriffs auf die Militärwaffen zur Landesverteidigung ist überholt. Bewaffnete Konflikte drohen nicht an den Grenzen zu den benachbarten Staaten. Viel gefährlicher werden heute Formen dezentraler Gewalt angesehen, die sich innerhalb der Grenzen eines Landes ereignen. Die aussenpolitische Sicherheitslage gibt keinen Anlass für einen ständigen Zugriff des Einzelnen auf seine Armeewaffe. Die innere Sicherheit wird aber durch die hohe Waffendichte im Land nicht gefördert, sondern gefährdet. Der internationale Terrorismus etwa lässt sich nicht mit zivilgesellschaftlicher Bewaffnung bekämpfen. Bewaffnete Gewalttaten sind gerade keine Begründung für die hohe Anzahl an Waffen, sondern verlangen umgekehrt eine geregelte und kontrollierbare zivilgesellschaftliche Abrüstung. In einer globalisierten Welt sind Waffen nicht mehr ein Sicherheitsfaktor, sondern werden zunehmend zu einem massiven Unsicherheitsfaktor.
...nächste Frage: Welchen Preis ist die Freiheit wert?
Druckversion



