Evangelisch - Römisch-katholische Gesprächskommission ERGK
Diese wurde im Jahr 1966 – im Nachgang zum Zweiten Vatikanischen Konzil – gegründet. Sie setzte sich von Anfang an aus je acht (zum Teil prominenten) Fachleuten aus Theologie und Kirche zusammen, die evangelischen ernannt vom Rat (früher Vorstand) des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes, die katholischen von der Schweizer Bischofskonferenz. Die ersten Kopräsidenten waren Prof. Max Geiger, Basel, und Prof. Heinrich Stirnimann, Fribourg.Die Kommission stellt sich ihre Aufgaben in der Regel selbst. Sie tritt drei- bis viermal im Jahr zusammen. Als wichtige Pflicht erachtet sie es, sich in Fragen des ökumenischen Dialogs auf dem Laufenden zu halten. Sie berät den Rat des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes und die Schweizer Bischofskonferenz und übernimmt Aufträge von ihnen. Das Schwergewicht wird auf theologische Fragen im engeren Sinn gelegt („faith and order“) und weniger auf praktisch-ethische Probleme („life and work“).
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